Vom 2. bis 17. November 2011 waren vier FORUT-Mitglieder unter Leitung der 1. Vorsitzenden Ulrike Klahn aus Lüneburg in West-Afrika zu Besuch bei IOGT Guinea-Bissau.

  • Studienreise Guinea-Bissau
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Der langjährige Projektleiter und Lehrer Anuar Djedjo sorgte für unsere Betreuung vor Ort und begleitete uns auf der Reise als »English-Guide« in allen Lebenslagen.

Im Vorfeld hatte FORUT noch eine Spendensammlung bei den deutschen Guttemplern für Schuluniformen für Waisenkinder sowie Schulbücher initiiert. Das Ergebnis von 700 Euro hat uns alle positiv überrascht. Anuar Djedjo war dankbar für das offensichtliche Interesse der deutschen Guttempler an der IOGT-Präventionsarbeit dort. Auch andere Mitbringsel wie Kugelschreiber fanden sich in unserem Gepäck und bei Lehrern und Schülern dankbare Abnehmer.

Schülerin in Plack II, Bissau

Diese Reise war für Ulrike und Dietmar Klahn (als Berichtsverfasser) sehr eindrucksvoll, waren wir beide doch das erste Mal auf dem afrikanischen Kontinent. Im Vorfeld hatten wir uns auch im FORUT-Seminar im August in Hoya schon intensiv mit den Problemen dort beschäftigt und auch davor über längere Zeit auf unterschiedlichen Ebenen informiert.

Vor Ort mit den Menschen unmittelbar in Kontakt zu kommen, hat allerdings eine ganz andere Qualität. Auch wenn diese Menschen materiell sehr wenig haben, was uns in unserem Alltag vertraut ist (z. B. fließend Wasser und elektrischen Strom oder auch eine geregelte Müllabfuhr und Infrastruktur), so ist das die eine Seite. Die andere Seite ist, dass uns überall die Menschen freundlich, offen und mit einer schier unbändigen Lebensfreude begegnet sind. Diese Menschen haben uns in ihrer Herzlichkeit tief berührt. Materielle Dinge allein machen niemanden wirklich glücklich! 

Afrika ist jung und die Altersstruktur ist dort tatsächlich noch eine »Pyramide«. Die IOGT-Arbeit ist allein ob der Bedingungen dort nicht mit hiesiger Arbeit in Deutschland vergleichbar. IOGT Guinea-Bissau als einer von vielen Schulträgern vor Ort verwirklicht das, was wir uns in Deutschland vielleicht wünschen, aber nicht realisierbar ist – Schulen in denen der Träger bereits für Prävention steht – IOGT. Entscheidend ist allerdings überhaupt erst einen Schulbesuch zu ermöglichen. Auch in diesem Bereich ist die Infrastruktur unterentwickelt und der Staat hat in der Vergangenheit die Schulpflicht von sechs Jahren nicht flächendeckend in die Praxis umsetzen können. Bei der hohen Rate von Analphabetismus ist diese Arbeit existentiell. Kinder müssen lesen und schreiben lernen, um die Lebensqualität in ihrem Dorf in Zukunft verbessern zu können – das ist elementare Entwicklungszusammenarbeit!

Lehrer und Elternkomitee der Schule in Plack II, Bissau

Die Problematik liegt nicht allein daran, dass Guinea-Bissau eines der ärmsten Länder der Welt ist, sondern auch am Missmanagement zurückliegender Regierungen. Regierungsvertreter waren eher damit beschäftigt, ihre Teilhabe am »großen« Geld der Drogenmafia aus Südamerika zu sichern, als sich um entwicklungspolitische Probleme ihrer Bevölkerung zu kümmern. Guinea-Bissau galt (und gilt noch) als Umschlaggebiet für südamerikanische Drogen auf den vorgelagerten Bijagos-Inseln zwecks Weiterleitung auf den europäischen Markt. Die Hilfe von IOGT Schweiz als Hauptprojektträger und von FORUT ist dringend erforderlich. IOGT Guinea-Bissau hat große Schwierigkeiten Eigenmittel zu generieren. Menschen, die sich kaum ihren Lebensunterhalt verdingen können, haben kein Geld, was sie abgeben können. Im Übrigen gilt die Verpflichtung in Afrika, erst die eigene Familie zu unterstützen.

Der Besuch der deutschen Delegation wurde von Anuar Djedjo als nationalem IOGT-Geschäftsträger auch genutzt, um wichtige Kontakte zu offiziellen Stellen herzustellen und IOGT vor Ort als Schulträger bekannter zu machen. So haben wir neben diversen Schulen, Schulinspektoren, dem Regionaldirektor der Schulaufsichtsbehörde in Bafata auch an unserem letzten Tag im Land den Direktor der nationalen Schulbehörde in Bissau besucht und für die Sache von IOGT geworben. Auch einen Mitarbeiter einer Mikrokredit-Agentur haben wir kennen gelernt.

Ulrike Klahn und Anua Djedjo mit dem nationalen Schuldirektor

Eine nächste Reise ist bereits für 2012 geplant, um die vielen Arbeitsansätze in realisierbare Konzepte zu fügen und weiter verfolgen zu können. Die neuen Kontakte sollen intensiviert werden. Auch das Verbindungsbüro Bissau der Deutschen Botschaft Dakar/Senegal haben wir kontaktiert und hoffen auf zielgerichtete Zusammenarbeit – als erstes ist ein Antrag für eine Wasserpumpe betrieben mit Solarstrom in Arbeit für die IOGT-Schule Plack 2 in Bissau. Eine weitere Studienreise ist für 2013 geplant.

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