Ebola hat in den westafrikanischen Staaten Liberia, Guinea-Conakry und Sierra Leone vielen Menschen das Leben gekostet und viele Kinder als Vollwaisen zurückgelassen. Mittlerweile ist die internationale Hilfe angelaufen. Sie umfasst die Bekämpfung der Seuche, Versorgung der Kranken und die Hilfe für Ebola-Waisen.

Im Oktober 2014 erhielten IOGT International und FORUT einen Hilferuf von IOGT Liberia zur finanziellen Unterstützung von Ebola-Waisen aus deren Mitgliederkreis.

IOGT Guinea-Bissau veranstaltet jedes Jahr mit Teilnehmern aller IOGT-Schulen sowie dem befreundeten Verband aus Gambia ein Osterlager, um dort im Miteinander die Dinge zu üben und zu praktizieren, die im Schulalltag zu kurz kommen und insbesondere die IOGT-Gedanken vom friedlichen alkohol- und drogenfreien Miteinander zu praktizieren.

Uns erreichte über IOGT International der Hilferuf von unser Partner-Organisation IOGT Liberia.

Auch IOGT-Mitglieder in Liberia sind Opfer von Ebola geworden. Mittlerweile sind 20 IOGT-Mitglieder in Liberia an Ebola verstorben. Sie hinterlassen 30 Waisen im Alter zwischen 3 und 15 Jahren. IOGT Liberia sorgt nach der 3 wöchigen Quarantänezeit jetzt für die Kinder und Jugendlichen. Sie haben eine Unterkunft gemietet und kümmern sich mit Nahrung und Zuwendung um die Waisen. Außerdem wurden 2 Lehrkräfte der katholischen Kirche engagiert, um eine Beschulung zu gewährleisten. Hierfür benötigt IOGT Liberia finanzielle Unterstützung.