Bei dem deutschen Farmer Reinhard Friederich, der in dritter Generation im Norden Namibias – ehemals Deutsch Südwest-Afrika – lebt und mit Buschleuten aufgewachsen ist, lernte die FORUT-Reisegruppe im Sommer 2007 auf dem von ihm eingerichteten Bushmen Trail in eindrucksvoller Weise die traditionelle Lebensweise der San kennen.

Ombili-FarmFriederich gehört zu den Gründungsvätern des angesehenen Projekts OMBILI (= Frieden auf Owambo-Sprache), dessen Einrichtungen auf einem ausgedehnten Farmgelände bei Tsumeb im Norden des Landes wir besuchten.

OMBILI, das hauptsächlich vom Lions’ Club Mosbach finanziert wird, ist seit einigen Jahren auch Partner unserer kleinen deutschen Entwicklungshilfe-Organisation. Wir verkaufen die attraktiven kunsthandwerklichen Produkte wie Mobiles, Holzfiguren u. a.; allerdings gibt es wegen personeller Veränderungen einerseits und ungünstiger Ein- und Ausfuhrbestimmungen andererseits derzeit Lieferprobleme.

Das Projekt selbst hat uns so gefallen, dass wir in Kontakt bleiben und die Zusammenarbeit wieder beleben möchten.

Die »Buschmänner« vom Stamme der San, aber auch Angehörige anderer schwarzer Einwohner des Landes wohnen in ihrer herkömmlichen Siedlungsweise in schlichten kleinen Hütten unmittelbar neben den Werkhallen z. B. mit Nähmaschinen, den Versorgungseinrichtungen, den Schulen und Verwaltungsgebäuden.

Kinder auf der Ombili-FarmZwar können sie dort nicht wirklich nomadisch leben wie ursprünglich; aber das scheint keine so gravierende Veränderung zu sein, da sie – im Gegensatz etwa zu nordafrikanischen Volksgruppen – ohnehin auch früher nur über kleine Strecken hin- und hergezogen sind. Die Vielzahl fröhlicher, zutraulicher, aber auch ernster, scheuer, nachdenklicher Kinder und Jugendlicher hat uns zu neuen Bemühungen zur »Hilfe zur Selbsthilfe« in Abstimmung mit der Institution »Hilfe für Namibia« motiviert.

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