Im Januar 2014 habe ich mit Ulrike Klahn erneut IOGT Guinea-Bissau besucht. Guinea-Bissau ist eines der ärmsten Länder der Welt. Dieses hat vielschichtige Gründe, wird aber insbesondere durch die politische Instabilität begründet. Das liegt vorrangig am Militär, welches immer wieder Wahlen verhindert oder auf gewählte Regierungen negativ Einfluss nimmt. Dabei geht es hauptsächlich um Einzelinteressen und Macht, insbesondere um Geld aus Drogengeschäften. Guinea-Bissau ist Drogenumschlagplatz für Ware aus Südamerika zum Weitertransport nach Europa.

Vom 5.–28. Januar 2013 habe ich zum dritten Mal IOGT Guinea-Bissau als FORUT-Vertreter besucht und dabei Gambia, Senegal und Guinea-Bissau bereist.

Seit der Studienreise 2011 unter Leitung der 1. Vorsitzenden Ulrike Klahn aus Lüneburg hat durch das eigene Erleben vor Ort die FORUT-Arbeit erhebliche Impulse erhalten. Der langjährige Projektleiter und Guttempler Anuar Djedjo steht dabei für eine eindrucksvolle Loyalität zu den IOGT-Zielen.