• Schule in Kinak
  • Schule in Kinak
  • Schule in Kinak
  • Schule in Kinak
  • Schule in Kinak
  • Schule in Kinak
  • Schule in Kinak
  • Schule in Kinak
  • Schule in Kinak
  • Schule in Kinak
  • Schule in Kinak
  • Schule in Kinak
  • Schule in Kinak
  • Schule in Kinak
  • Schule in Kinak
  • Schule in Kinak
  • Schule in Kinak
  • Schule in Kinak
  • Schule in Kinak
  • Schule in Kinak
  • Schule in Kinak
  • Schule in Kinak
  • Schule in Kinak
  • Schule in Kinak
  • Schule in Kinak
  • Schule in Kinak
  • Schule in Kinak
  • Schule in Kinak
  • Schule in Kinak
  • Schule in Kinak
  • Schule in Kinak
  • Schule in Kinak
  • Schule in Kinak
  • Schule in Kinak
  • Schule in Kinak
  • Schule in Kinak
  • Schule in Kinak
  • Schule in Kinak
  • Schule in Kinak
  • Schule in Kinak
  • Schule in Kinak
  • Schule in Kinak

Kinak ist ein kleines Bauerndorf  an der Hauptstraße von Bissau (Guinea-Bissau/Westafrika) nach Sao Domingos (und weiter nach Ziguinchor/Senegal) bei Sao Vicente (ca. 60 km von der Hauptstadt Bissau entfernt).

  • Neubau Primarschule Kinak
  • Neubau Primarschule Kinak
  • Neubau Primarschule Kinak
  • Neubau Primarschule Kinak
  • Neubau Primarschule Kinak
  • Neubau Primarschule Kinak
  • Neubau Primarschule Kinak
  • Neubau Primarschule Kinak
  • Neubau Primarschule Kinak
  • Neubau Primarschule Kinak
  • Neubau Primarschule Kinak

Guinea-Bissau ist eines der ärmsten Länder der Welt und schafft es trotz bestehender Schulpflicht von sechs Jahren insbesondere in ländlichen Gebieten nicht, flächendeckend Schulen zu betreiben. So gibt es immer wieder kommunale Bestrebungen, wie hier von der Dorfbevölkerung, selbst eine Schule zu initiieren.

Die Dorfbevölkerung kann sich gut selbst ernähren, ist aber durch nur geringe Vermarktungsmöglichkeiten nicht hinreichend in der Lage, erforderliche Geldmittel für einen Schulbau zu erwirtschaften.

Es besteht noch eine Schule in einfachster Bauweise, die bisher jedes Jahr nach der Regenzeit wieder neu aufgebaut werden musste und in der Regenzeit somit auch nicht nutzbar war.

Die Schule wird mit zwei Klassen betrieben (eine vormittags und eine nachmittags), in einem Klassenraum mit einer Lehrerin, die durch die Eltern in Naturalien bezahlt wird.

Im Einzugsbereich dieser Schule leben derzeit ca. 300 schulpflichtige Kinder.

IOGT Guinea-Bissau ist als anerkannte Nichtregierungsorganisation (NGO) bereits Träger mehrerer Schulen im Land. Anuar Djedjo als Manager der Schule werden die erforderlichen Finanzmittel nach Haushaltsplanung und Spendenaufkommen nach Bissau geschickt. Er sorgt über seinen Assistenten Fidel für die Bereitstellung der Materialien vor Ort sowie die Rechnungslegung gegenüber FORUT, so dass kein Geld in unbefugte Hände kommen und ggf. für nicht erforderliche Dinge ausgegeben werden kann.

Die Hilfeleistung von Forut bestand im Jahr 2013 in der Finanzierung von Baumaterial wie insbesondere Zement, Sand, Wellblechdachelementen mit dem erforderlichen Befestigungsmaterial sowie der Ausrüstung mit Schultisch-/Bankelementen in Höhe von 3.100 Euro.

Die Arbeitsleistungen (z. B. das Erstellen von Blöcken und das Verputzen) mussten durch die Eltern bzw. die Dorfgemeinschaft erbracht werden.

Am 10. und 23. Januar 2014 haben Ulrike Klahn und ich mit Anuar Djedjo und Paul Secka, unserem Mechaniker und Fahrer, sein Heimatdorf Kinak besucht. Dabei mussten wir zwar feststellen, dass die Schule noch nicht fertig gestellt werden konnte, aber doch ganz erhebliche Fortschritte gemacht wurden.

In Gesprächen mit dem Dorfrat und Schulelternkomitee wurde uns für die Verzögerung als  Hauptgrund benannt, dass die Cashewnussernte 2013 schlecht ausgefallen ist, so dass die meisten Dorfbewohner zusätzlich damit beschäftigt waren, andere Einnahmequellen zu finden, um über die Runden zu kommen. In einer großen Dorfversammlung konnte den Dorfbewohnern unsere Vorstellung erläutert werden, dass die Schule zukünftig Treffpunkt des ganzen Dorfes sein möge und auch für andere Versammlungen genutzt werden kann, so dass alle davon profitieren.

Durch die Kooperation mit der Realschule Am Kattenberge in Buchholz in der Nordheide konnten 1.200 Euro Spenden für dieses Projekt eingeworben werden. Dafür sind wir den engagierten Kindern, Eltern und Lehrern dort sehr dankbar. Im Rahmen unseres Besuch wurde auch Schulmaterial für die Kinder zur weiteren Verteilung übergeben.

Als nächster Schritt ist der Bau eines Brunnens an der Schule sowie die Errichtung von Toilettenhäuschen geplant. Die offizielle Einweihung ist für den Beginn des neuen Schuljahres im Oktober 2014 vorgesehen.

Dietmar Klahn

contentmap_plugin