• Schule für Ponte Nova
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Im Osten Guinea-Bissaus, 140 Kilometer von der Hauptstadt Bissau entfernt, liegt das Dorf Madina Hafia, Gemeinde Ponte Nova. Engagierte Dorfbewohner suchen schon seit einigen Jahren Unterstützung für den Aufbau einer funktionsfähigen Schule.

Es gibt in Guinea-Bissau eine Schulpflicht von sechs Jahren, die aber eigentlich nur in der Hauptstadt verwirklicht werden kann. Auf dem Land gibt es eine Analphabetenrate von geschätzten 70%. Der Staat beziehungsweise die bisherigen Regierungen haben es nicht geschafft, flächendeckend ein funktionsfähiges Schulsystem aufzubauen. Ohne Grundbildung ist Entwicklung nicht möglich. Ohne Entwicklung kein dauerhafter Frieden. Dafür arbeitet IOGT Guinea-Bissau mit Unterstützung von IOGT Schweiz und FORUT Deutschland, alles kleine nicht-staatliche Organisationen. IOGT Guinea-Bissau hat keine eigenen Finanzmittel für den Schulbau, aber das erforderliche Know-how; bereits Anfang 2015 erreichte IOGT in Bissau eine Anfrage aus Madina Hafia.

Erstmals besuchte Dietmar Klahn die Behelfsschule in Madina Hafia am 9. Februar 2015 und konnte wegen fehlender Finanzmittel keine Zusage machen. Anfang November 2015 folgte ein weiterer Besuch mit einer Vorstandsdelegation von FORUT. Alle Beteiligten hatten einen guten Eindruck vom (Behelfs-)Schulbetrieb, dem Lehrer und der Disziplin der Schüler, aber auch dem Willen und Engagement der Eltern und Dorfverantwortlichen. Für 2016 sieht es nun besser aus, nachdem das Projekt in Catio wegen Unstimmigkeiten abgebrochen werden musste und auf Wunsch der deutschen Frauen noch zur Verfügung stehende Mittel für Madina Hafia umgewidmet werden können.

Insbesondere Zement ist teuer und die Dachkonstruktion kostet für hiesige Lebensverhältnisse viel Geld. Die Dorfbewohner haben ein Baukomitee gegründet und einen Kostenvoranschlag erstellt. Nach unseren Erfahrungen kostet der Schulbau in der Grundversion zwischen 4.000 und 6.000 Euro inklusive der Holz-Bank-Sitzelemente, und die Umsetzung kann sich über zwei Jahre erstrecken. Die Arbeitsleistungen werden von den Eltern selbst erbracht. Die Lehrer im Schulbetrieb werden in Naturalien oder durch eine kleine Abgabe der Eltern bezahlt.

Um den Menschen insbesondere den Kindern vor Ort bessere Zukunftschancen zu ermöglichen, wurde das Projekt in den Haushaltsplan 2016 eingebracht und am 27.02. auf der Jahreshauptversammlung von FORUT in Frankfurt am Main beschlossen.

Die Realschule Am Kattenberge in Buchholz in der Nordheide will mit den neuen 5.-Klässlern dieses Projekt durch eigene Ideen zur Generierung von Geldmitteln zukünftig unterstützen.

Im Gegenzug wird FORUT, vertreten durch Ulrike Klahn

  • Informationen aus und zu Guinea-Bissau, den Menschen, dem Leben aktuell und aus erster Hand für Lehrer und Schüler/innen altersgemäß aufgearbeitet
  • den Einstieg in das neue Projekt, also Entwicklungszusammenarbeit »von der Pieke« an
  • jährliche Informationen zum Projektverlauf (Probleme/Lösungen etc.) persönlich in Wort und Bild

direkt in der Schule in Buchholz vor den Schülern durch entsprechende Unterrichtseinheiten geben.