Uns erreichte über IOGT International der Hilferuf von unser Partner-Organisation IOGT Liberia.

Auch IOGT-Mitglieder in Liberia sind Opfer von Ebola geworden. Mittlerweile sind 20 IOGT-Mitglieder in Liberia an Ebola verstorben. Sie hinterlassen 30 Waisen im Alter zwischen 3 und 15 Jahren. IOGT Liberia sorgt nach der 3 wöchigen Quarantänezeit jetzt für die Kinder und Jugendlichen. Sie haben eine Unterkunft gemietet und kümmern sich mit Nahrung und Zuwendung um die Waisen. Außerdem wurden 2 Lehrkräfte der katholischen Kirche engagiert, um eine Beschulung zu gewährleisten. Hierfür benötigt IOGT Liberia finanzielle Unterstützung.

Im Januar 2014 habe ich mit Ulrike Klahn erneut IOGT Guinea-Bissau besucht. Guinea-Bissau ist eines der ärmsten Länder der Welt. Dieses hat vielschichtige Gründe, wird aber insbesondere durch die politische Instabilität begründet. Das liegt vorrangig am Militär, welches immer wieder Wahlen verhindert oder auf gewählte Regierungen negativ Einfluss nimmt. Dabei geht es hauptsächlich um Einzelinteressen und Macht, insbesondere um Geld aus Drogengeschäften. Guinea-Bissau ist Drogenumschlagplatz für Ware aus Südamerika zum Weitertransport nach Europa.

Vom 5.–28. Januar 2013 habe ich zum dritten Mal IOGT Guinea-Bissau als FORUT-Vertreter besucht und dabei Gambia, Senegal und Guinea-Bissau bereist.